Fidor Bank senkt Tagesgeld-Zinssatz
1. Juni 2010 | Von KreditHeld | Kategorie: NeuigkeitenNachdem die Fidor Bank, Deutschlands größte Community Bank, über Monate hinweg den attraktivsten Tagesgeld-Zins anbieten konnte, passt man sich nun an und senkt den Tagesgeld-Zinssatz von bisher 2,30% auf 2,20%.
Damit liegt die Fidor nun gleichauf mit der Bank of Scotland. Anders als beim Großteil der Konkurrenz, wo derartige Angebote häufig nur für Neukunden gelten, verspricht Fidor diesen Zins auch für Bestandskunden. Die Community Bank, die auf Vorschläge der Kunden nicht nur ausgiebig eingeht, sondern in vielen Fällen auch umsetzt, arbeitet hier mit dem so genannten “Quax”, dem qualitätsorientierten Tagesgeldindex. Man garantiert, dass sich das Angebot der Fidor immer mindestens unter den Top 3 im Quax befindet.
Garantiert gutes Angebot
Der Quax zieht folgende Angaben heran:
- Werbestärkster Anbieter (hier betrachtet man den jeweils besten Tagesgeld-Zinssatz aller Banken, die in Deutschland aktiv sind)
- Der “konstanteste” / “dauerhafteste” Anbieter (hier betrachtet man den attraktivsten Tagesgeld-Zinssatz eines Anbieters, der diesen seit Jahren garantiert)
- Der Durchschnittszins der Top 10 Banken (hierzu werden die Angebote der 10 größten deutschen Banken heran gezogen)
Derzeit bedeutet dies konkret: Die Fidor Bank muss mindestens einen Zins von 1,25% garantieren, da man auf diesem Weg gleichauf mit dem Durchschnittszins der Top 10 Banken (gemessen an deren Bilanzsumme) liegen würde. Dass man sich sogar mit der Spitze messen kann ist somit ein nettes, aber nicht ganz unerwartetes Plus – das Angebot der Fidor Bank gehört seit nun über 6 Monaten dauerhaft zu den attraktivsten auf dem Markt.
Garantieren kann Fidor diese attraktiven Konditionen durch den Verzicht auf Werbung. Man setzt hier voll auf die Power der Bestandskunden und versucht über Empfehlungsmarketing an weitere Kunden zu gelangen. So gibt es bereits bei Registrierung auf der Plattform einen Bonus von 5,- €, den man mit Hilfe der eWallet verwalten kann. Hierbei handelt es sich um ein Online-Konto ähnlich einem PayPal Account. Die Bank geht also durchaus auch vollkommen neue Wege, weshalb man bei vielen ihrer Kunden fast schon von Fans sprechen kann.
Vorsicht
Grundsätzlich gibt es wenig zu beachten, wenn man bei Fidor aktiv werden will. Acht geben sollte man lediglich auf die Summe der Einlagen. Diese sind bis maximal 50.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt, eine Anlage von höheren Beträgen empfiehlt sich also nicht. Als Alternativen würden sich hier beispielsweise Aktien oder eine etwas ausgefallenere Anlageklasse wie die Kreditbörse smava.de anbieten.











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