Was ist ein Hausfrauenkredit?

Von einem Hausfrauenkredit spricht man, wenn man sich haushaltsrelevante Gegenstände mit Hilfe eines Kredites kaufen oder erneuern lassen möchte. Dies kann eine kaputte Waschmaschine oder ein defekter Kühlschrank sein. Hausfrauenkredite sind dann notwendig, wenn unvorhergesehene Anschaffungskosten das vorhandene Budget übersteigen. So können die anfallenden Kosten auf mehrere Monate fixiert werden und die Belastung hält sich damit in Grenzen. Hausfrauenkredite werden dabei natürlich nicht nur an Hausfrauen ausbezahlt, auch Männer können einen solchen Kredit erhalten. Der Begriff stammt immer noch aus einer Zeit, in der die typische Aufgabenverteilung innerhalb einer Familie noch entsprechend verteilt wurde.

Hausfrauenkredite sind Kleinkredite

Hausfrauenkredite sind also nichts weiter, als kleinere Kredite für ebenso kleinere Anschaffungen. Allerdings möchte die Bank auch hier die Sicherheit eines geregelten Einkommens haben. 450-Euro-Jobs reichen meist nicht aus, auch wenn es sich lediglich um einen 1.000 Euro Kredit handelt. Für eine schnelle Antwort auf solche Kreditanfragen müsste man lediglich seinen Bankberater kontaktieren. Er kann mit Blick auf die letzten Zahlungseingänge und Ausgaben relativ schnell feststellen, ob er den Kleinkredit bewilligen kann.

Wer als Hausfrau kein geregeltes Einkommen besitzt, der hat die Möglichkeit einen weiteren Antragsteller vorzustellen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Ehemann oder Ehefrau, je nachdem, wer der Hauptverdiener der Familie ist. Kurzzeitkredite oder Minikredite kommen also nur für Leute in Frage, die ein geregeltes Einkommen nachweisen können.

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Nachteile der Hausfrauenkredite

Der Nachteil bei kleinen Krediten sind die meist hohen Zinsen. Dies ist der oft sehr kurzen Kreditlaufzeit geschuldet. Immerhin möchte die Bank auch etwas an den kleinen Krediten verdienen. Positiv zu betrachten ist allerdings, dass die Kriterien für die Vergabe eines solchen Kredits oft weniger streng betrachtet werden. Voraussetzung ist lediglich ein festes Einkommen, die Volljährigkeit des Antragstellers und ein fester Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Gültige Ausweisdokumente und ein deutsches Bankkonto verstehen sich von selbst.

Wann einen Hausfrauenkredit in Anspruch nehmen?

Kredite stellen gerade für Geringverdiener eine monatliche Belastung dar, die anfänglich nicht unterschätzt werden sollte. Wer monatlich plötzlich 50 Euro mehr tragen muss und generell nur ein Einkommen von 1.200 Euro netto hat, dem können diese kleinen Beträge schon Schmerzen bereiten. Hausfrauenkredite sollten demnach nur in der „Not“ in Anspruch genommen werden, keinesfalls aber leichtfertig. Beispielsweise wenn die Anschaffung einer Waschmaschine aus eigenen Mitteln gerade nicht möglich ist und innerhalb der nächsten Wochen auch nicht anderweitig möglich wird. Für einen Fernseher oder andere diverse Luxusgüter braucht es eigentlich keinen Kleinkredit. Banken beraten über Sinn und Unsinn solcher Kredite.

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